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M1: Einen nicht zu erwartenden Punkt erstritten (Nachtrag vom 16.09.2023)

27. 09. 2023

Mit Leidenschaft und Kampfgeist gewinnen die Pulsnitzer Männer trotz Notbesetzung beim 30:30 (16:13) einen Zähler bei den stark favorisierten Riesaern.

 

Nie aufgeben, das war die Devise in Riesa. Immerhin waren die Pulsnitzer nur mit einer Minimalbesetzung zu den starken Riesaern gereist. So stand mit Colin Herms lediglich ein Keeper zur Verfügung. Zu ihm gesellten sich noch neun Feldspieler. Dabei fehlten gleich mehrere Stammkräfte, so dass von vornherein von den wenigen Verbliebenen kaum ein Blumentopf zu gewinnen schien. Wenigstens konnte etwas aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden. Letztlich fiel keiner der auf der Platte eingesetzten Akteure ab, alle trugen mit Kampfgeist und Treffern zum Gelingen bei. Selbst Trainer Andreas Lemke war überrascht und im Gegensatz zu sonst locker und amused: „Die Mannschaft brachte in der Besetzung eine sehr starke Leistung, vor allem kämpferisch. Das war eine absolut geschlossene Leistung. Immerhin wurden sogar zwei Sieben-Tore-Rückstände wettgemacht. Allen war der Wille, zu gewinnen anzumerken. Überragend präsentierte sich auch als Motivator Olli Lüttke. Er behält auch in Stresssituationen die Ruhe, redet mit den jüngeren Spielern und erklärt. Ansonsten hat jeder einzelne auf seiner Position das Maximum herausgeholt. Marvin Kühne und Jakob Fritsche steigerten sich enorm und passten sich gut ein. Entscheidend waren die bessere Abwehr und die Steigerung von Colin Herms in der zweiten Hälfte. Wenn wir in der ersten Halbzeit die Chancen noch besser nutzen, ist möglicherweise noch mehr drin.“ So war aber auch wichtig, dass gerade im ersten Durchgang trotz Nervosität und Fehlern nie ein zu großer Rückstand zu verzeichnen war. Bis zur zehnten Minute beim 5:6 gelang sogar immer wieder eine Ein-Tore-Führung. Danach legten die Gastgeber bis zur 30. Minute maximal drei Tore vor. Nach dem Wechsel schienen sie sich beim 21:14 schon entscheidend abzusetzen, aber die Gäste schlugen gekonnt zurück. Die Auszeit in der 41. Minute brachte die Pulsnitzer zurück in die Partie. Mit drei Toren in Folge wurde die zweite Sieben-Tore-Hypothek auf vier reduziert. In der 50. Minute stand sogar das Remis (25:25). Immer wieder Lüttke und Max Ziesche sorgten mit den anderen für die Fortsetzung der Partie auf Augenhöhe. Selbst nochmals drei Tore im Minus in der 53. Minute wurden pulverisiert. Die letzten vier Minuten waren dann ein Fight auf der Rasierklinge, mit dem Erfolg eines Punktes in Riesa.

Diesen Schwung mitnehmen, ist jetzt die Devise für die kommenden Spiele. Dann hofft Lemke zusätzlich wieder auf einen breiteren Kader und dementsprechende Gestaltungsmöglichkeiten. Dann muss unbedingt auch an den Kampfgeist und die gezeigte Motivation angeknüpft werden. 

 

Gegen Riesa spielten: Herms; Fritsche (4), Drescher (2), Kühne (3), Ziesche (10/1), Küster (2), Lüttke (5), Schöne (2/2), Kasper (2) und Lieback.

 

Eberhard Neumann

 

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