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M1: Da fehlten wieder nur ein Quäntchen und etwas mehr Glück

23. 10. 2020

Nicht ganz so optimistisch wegen den fehlenden Spielern ging Pulsnitz in die Begegnung mit dem aktuellen Spitzenreiter HSV Dresden II, aber dann schnupperte es mit knappem 26:27 (14:14) noch am ersten Sieg.

Es ist halt wie es ist und manchem kommt es am Ende auch nicht gerecht vor. Da hatten die Pulsnitzer Männer noch in letzter Sekunde den Spatz in der Hand, aber plötzlich löste sich der und flog davon. Referee-seitig sicher alles richtig, aber letztlich für die unterlegenen durch Siebenmeter in letzter Sekunde tragisch und dann auch nicht mehr revidierbar. Dass das Missgeschick dem gerade auch an diesem Tag besten Pulsnitzer passierte, war natürlich besonders schade. Coach Andreas Lemke ging so auch weder mit ihm, noch mit dem Team hart ins Gericht, war natürlich sichtlich enttäuscht: „Wir haben mit der Schlusssirene einen Punkt abgegeben, aber es war trotzdem ein geiles Spiel. Es fehlte uns nur ein ganz kleines Quäntchen zum ersten Erfolg. Die Mannschaft hat super gekämpft und zeigte sich deutlich verbessert und disziplinierter. Der HSV war flexibler und eingespielter, aber wir versuchten gegenzuhalten. Wir brauchen noch etwas Zeit, für die Perfektionierung  unseres Zusammenspieles. Wir haben den Spitzenreiter echt gefordert, gut mitgespielt und es konnte so auch mit einem Tor für uns ausgehen.“ Das sagt genügend über ein tolles Pulsnitzer Spiel. Selten wirkt Lemke so aufgeräumt und zufrieden, und das nach den anfänglichen pessimistischen Vermutungen. Denn da fehlten immerhin mit Liese, Jung, Forke und anderen wichtige Spieler des Stamms. Aber der Rest war laut Lemke heiß auf die Partie und wollte ein schönes Spiel bieten. Der Coach ergänzte deshalb gleich: „Mit dem Tabellenführer so mitzugehen, ist in Ordnung. Mit dieser Leistung ist in jedem Spiel noch viel drin. Der Kapitän Marco Schulze ging beispielhaft voran und auch Oldie Daniel Schwenke stellte sich noch mal in den Dienst der Mannschaft. Ich bin rundum zufrieden.“ Das kann er auch, denn sein Team kam richtig gut in die Partie. Mit 3:1; 6:2 und 10:4 nach 15 Minuten war das nicht nur selbst super, vor allem für den favorisierten Gast überraschend. Der fing sich dann und die Gastgeber kamen nicht mehr so leicht weg, die Partie wurde umkämpfter und enger.  Die Pulsnitzer blieben außer zweimaligem Remis weiter vorn, in der 46. Minute wieder mit drei Toren. Erst ab der 52 kippte die Partie. Nach dem 23:24 in der 55. Minute agierte die Sieben aus Elbflorenz etwas cleverer und kam noch zum schmeichelhaften Sieg. Dabei hatten sich die Lemke-Männer noch in der letzten Minute vom 24:26 zum 26:26 sechs Sekunden vor der schon genannten Schlusssirene zum möglichen Punkt gekämpft. So tragisch das Endergebnis nun erscheint, es zeigt aber die vorhandenen Chancen und Möglichkeiten zu Punkten auf. Lemke hat nur Bedenken, dass die Präsenz „über die folgende spielfreie Zeit konserviert werden kann. Am besten wäre, im Spielmodus zu bleiben und wir werden einiges tun, um den Rhythmus zu behalten. Ziel ist es, viel zu probieren und die Abwehr zu festigen. Nächster Gradmesser wird das Pokalspiel gegen ESV Dresden sein. Aber wir konzentrieren uns vorrangig auf die Punktspiele. Gegen den ESV geht es am 1. November in Dresden. Nächstes Punktspiel ist am 7. November in Bernstadt.

Pulsnitz spielte mit: Scholze, Herms; Ziesche, Thomschke (3), Johne (5), Drabant (1), Grafe (1), Schöne (2/2), Kasper (3), Schulze (6), Richter (3) und D. Schwenke (2/2).

Eberhard Neumann

 

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M1 in Pulsnitz gegen HSV 2. (23. 10. 2020)

 

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