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M1: Die Pulsnitzer Männer müssen viel Lehrgeld zahlen

29. 09. 2020

Auch in Wilsdruff ist gegen Hartha für den Aufsteiger noch Nichts zu holen und es setzt eine doch etwas zu deutliche 36:20 (19:9)-Auswärtspleite.

Das war nichts, Gründe dafür gibt es genügend. Vor allem der Ausfall von vier Stammspielern und einige angeschlagen spielende waren das große Problem: „Mir fehlten heute mit Liese, Lüttke, Forke, Thomschke und Richter gleich mehrere wichtige Akteure. Zudem konnte Drabant nur zu Kurzeinsätzen kommen und Johne schleppte sich mit seinen Rückenproblemen durchs Spiel. Das zwang mich, mit einer fast reinen A-Jugend zu beginnen. Den Schnitt trieb nur Schulze hoch und der fiel auch nach 38 Minuten aus. Schon deshalb kann ich meiner Mannschaft keine Vorwürfe machen, zumal sie das gab, was sie unter den Umständen konnte.“ Das zeigte, nicht nur der Anspruch der höheren Liga ist gewaltig. Es muss schon alles passen und das gesamte Team an die Leistungsgrenzen gehen können. Auch andere, vermeintlich bessere Teams hatten immer ihre Anpassungsprobleme. Da muss Pulsnitz keine Ausnahme bilden. So wie bei anderen kann es fünf oder mehr Spieltage dauern, ehe das nötige Selbstvertrauen da ist, um zu bestehen. Trotz aller Handicaps begannen die HSV-er recht ordentlich und bewältigten die Abtastphase überraschend gut. Immerhin spielten sie bis zur 19. Minute zum 7:6 mit. Danach kam der erste Einbruch mit sechs Gegentoren in Folge. Zur Halbzeit war dann auch schon alles gegessen. Das, was dann kam, lief nur noch unter Schadensbegrenzung, aber das Selbstvertrauen war im Keller. Lemke nahm’s gelassen und fand keinen Anlass zu Kritik: „Wir müssen die Situation so hinnehmen. Die fehlende Eigenmotivation schon in Hälfte eins geht nicht zu kompensieren. Mehr als 15 Minuten stand die Abwehr gut, nur vorn wurde zu wenig getroffen. Die zu Kontern eingeladenen Gastgeber fanden in ihren Lauf. Insgesamt fand ich die Einstellung nach dem Wechsel okay, Das Team hatte sich aufgerappelt und war bemüht. Mit dem Ausfall von Schulze war alles vorbei, vor allem in der Abwehr. Johne versuchte, die anderen mitzureißen, hatte aber auch selbst viel Pech. Jung zeigte gute Aktionen, das lässt hoffen und auch Scholze im Tor bot eine ansprechende Leistung. Hartha hat sich gut in Sicherheit gespielt und war in seinem Element. Wir müssen eben von Spiel zu Spiel denken und werden versuchen, Drabant und Johne fit zu kriegen. Und Ziesche ist ob seiner Jugend auch noch zu schüchtern.“ Das nächste Mal ist dann das Heimspiel – wieder nur vor 50 Zuschauern wegen Corona – gegen Elbflorenz III. 

Pulsnitz spielte mit: Scholze, Herms; Ziesche (1), Krahl, Jung (4),  Johne (8/5), Drabant (1), Grafe, Schöne (4), Kasper und Schulze (2).

Eberhard Neumann

 

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M1 in Wilsdruff gegen Hartha (29. 09. 2020)

 

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