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F1: Trotz großer Moral reicht es wieder nicht zum Sieg

27.​09.​2026

HSV 1923 Pulsnitz vs. MSV Dresden II 24:26 (9:12)

 

Nach zwei unglücklichen Niederlagen wollte man nun endlich die ersten Punkte einsammeln.
Heutiger Gegner war der MSV Dresden II, der mit drei Siegen in die Saison startete.

 

Erfreuliche Nachrichten gab es bereits vor dem Anpfiff, denn unsere Torhüterin Dana Weise stand nach ihrer Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten. 


Trotzdessen ging es mit einer weiterhin ersatzgeschwächten Mannschaft in die Partie, die für uns erneut nicht optimal startete. Nach 15 Minuten lagen wir bereits mit 4:9 zurück.
Doch anschließend fanden wir immer besser ins Spiel. Vor allem in der Abwehr bekamen wir zunehmend besseren Zugriff und machten es damit auch unserer Torhüterin leichter, die Bälle zu halten. Lea Bramborg erwischte dabei wieder einen super Tag und gab der Mannschaft wichtigen Rückhalt.
Auch offensiv lief es nun besser und wir konnten unsere Chancen wieder konsequenter nutzen. So kämpften wir uns wieder heran und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 9:12.

 

Direkt nach Wiederanpfiff verkürzten wir auf 10:12, doch der MSV antwortete prompt und stellte wieder auf 10:14.
Dieses Spielchen sollte sich anschließend durch die gesamte zweite Halbzeit ziehen. Wir kämpften uns immer wieder bis auf zwei Tore heran, doch die Gäste fanden stets eine Antwort und stellten den Abstand erneut auf drei oder vier Tore.

 

Mitte der zweiten Halbzeit mussten wir dann gleich zwei Schockmomente verkraften. Annegret Lüttke und Alice Jordan verletzten sich, wodurch uns nur noch eine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. 


Doch auch davon ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir kämpften weiter, rannten, verteidigten und versuchten alles, um das Spiel noch zu drehen.
In der 54. Minute erzielte der MSV das 21:26. Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, der Sieg für Dresden sei nun sicher, hatte sich geirrt. Wir machten nun hinten komplett dicht und wenn doch noch einmal eine Spielerin des MSV durchkam, war da immer noch Lea Bramborg im Tor. Sie hielt ihren Kasten bis zum Schlusspfiff sauber und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu.
Damit eröffneten sich für uns noch einmal Chancen, das Spiel tatsächlich zu drehen. Wir kämpften uns Tor um Tor heran, doch am Ende ließen wir leider erneut zu viele gute Möglichkeiten liegen. Vielleicht hat uns in manchen Situationen einfach das letzte Quäntchen Glück gefehlt und auch bei einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen war das Glück nicht unbedingt auf unserer Seite.
So reichte es trotz einer starken kämpferischen Leistung nicht mehr für die Punkte.
Am Ende stand eine erneut bittere 24:26-Niederlage auf der Anzeigetafel.

 

Trotzdem können wir stolz auf die Moral und den Kampfgeist der Mannschaft sein. Gerade unter den schwierigen personellen Voraussetzungen haben wir uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zur letzten Sekunde alles gegeben.

 

Ein grandioses Spiel zeigte dabei auch Vivien Hodecker, die mit elf Toren beste Spielerin auf Seiten des HSV wurde.

 

Zum nächsten Auswärtsspiel geht es für uns nach Radebeul. Dort wartet mit dem bisher ebenfalls sieglosen Radebeuler HV der nächste Gegner auf uns.

 

Für den HSV spielten:

Lea Bramborg (Tor), Dana Weise (Tor);

Josy Nikol, Lilly Scholz (4), Alice Jordan, Luise Kühnel, Annegret Lüttke (3), Marleen Bergmann, Vivien Hodecker (11/1), Josephine Lambrecht (5), Carolin Haufe (1)

Offizielle: Florian Drabant, Rico Rudolph, Julia Hanusch 

 

Bild zur Meldung: F1: Trotz großer Moral reicht es wieder nicht zum Sieg

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