F1: Zu viele Fehler kosten den Derbysieg
HSV 1923 Pulsnitz vs. Radeberger SV 21:22 (12:8)
Nach langer Pause ging es endlich wieder los. Zum Auftakt stand direkt das Derby gegen Radeberg auf dem Programm. Die Gäste hatten sich über den Sommer verstärkt und peilen in dieser Saison den Aufstieg in Richtung Oberliga an. Damit ging Radeberg als klarer Favorit in die Partie.
Aber auch Pulsnitz konnte einen starken Neuzugang vorweisen: Herzlich Willkommen in Pulsnitz Annegret Lüttke!
Die Anfangsminuten verliefen zunächst ausgeglichen. Ab der 19. Minute konnte sich Pulsnitz allerings erstmals mit drei Toren zum 8:5 absetzen. Nur wenige Minuten später erhöhten unsere Mädels auf 9:5 und zwangen Radeberg damit zur Auszeit. Doch auch nach der kurzen Unterbrechung blieb unsere Mannschaft konzentriert und kämpferisch. Radeberg kam nicht mehr näher als bis auf vier Tore heran.
Mit einer 12:8 Halbzeitführung ging es in die Pause.
Auch der Start in die zweite Hälfte gelang hervorragend. Unsere Frauen spielten weiter konzentriert und konnten die Führung zwischenzeitlich sogar auf 18:11 ausbauen.
Doch ab der 40. Minute riss der Faden komplett. Zu viele technische Fehler, ungenaues und hastiges Spiel sowie einige Fehlwürfe brachten Radeberg unnötig zurück in die Partie. Beim Zwischenstand von 18:14 sahen sich die Pulsnitzer Trainer zum Eingreifen gezwungen und nahmen eine Auszeit. Doch auch die kurze Ansprache konnte den verlorenen Spielfaden nicht zurückbringen. Pulsnitz verlor weiter zunehmend die Kontrolle über das Spiel und gab die komfortable Führung Stück für Stück weiter aus der Hand. Über die Stationen 18:15; 19:17; 21:18 und 21:20 verkürtze Radeberg den Rückstand kontinuierlich. Schließlich fiel in der 58. Minute dann der Ausgleichstreffer und wenige Sekunden später sogar der Siegtreffer für die Bierstädterinnen.
Am Ende eine unnötige 21:22-Niederlage.
Jetzt heißt es Mund abwischen, aus den Fehlern lernen und weiter machen. Denn nächste Woche gehts direkt weiter gegen die Görls vom Görlitzer HC II.
HSV-Kader:
Lea Bramborg (Tor), Aurelia Pöhland (Tor);
Josy Nikol (2), Lilly Scholz (3), Alice Jordan (1), Luise Kühnel, Jessica Geisler, Annegret Lüttke (1), Marleen Bergmann, Vivien Hodecker (7/2), Josephine Lambrecht (4), Carolin Haufe (3)
Offizielle:
Florian Drabant, Rico Rudolph, Lisa Roch, Julia Hanusch
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