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M3: Derbysieg nach Herzschlagfinale

14.​09.​2026

HSV 1923 Pulsnitz 3. - Radeberger SV 3.     32:31 (14:13)


Der HSV fährt nach spannender Schlussphase am 2. Spieltag seinen 1. Saisonsieg ein. Es war denkbar knapp, erst ein Strafwurf 2 Sekunden vor dem Ende brachte die Entscheidung zu Gunsten der Pulsnitzer Dritten. O. Lüttke übernahm beim Stand von 31:31 die Verantwortung und zeigte keine Nerven. Der Rest war unbändiger Jubel, bei denen die es mit HSV hielten und bei der Mannschaft selbst.

 

Die M3 bildete den Auftakt zum Heimspieltag mit Anwurf, Sonntag 10 Uhr, gegen die dritte Vertretung aus der Bierstadt. Auch zu dieser ungewöhnlichen Zeit war die Halle gut gefüllt.

 

Der 2:0-Führung nach 2 Minuten folgten 4 Fehlwürfe am Stück, was die Radeberger wieder auf 3:3 herankommen ließ. Die HSV-Männer legten aber wieder vor, wobei J. Spillmann mit 10 Treffern im Spiel, eine Bank auf der Linksaußen-Position war. So war es nach 12 Minuten erstmals ein 3 Tore plus (8:5) für den Gastgeber. Der hielt bis zum 11:8 in der 20. Minute und nötigte den RSV zur Auszeit, die anschließend besser ins Spiel kamen und ausglichen. Nun hatte die HSV-Bank Redebedarf, Verbesserung des Rückzugsverhaltens war angesagt und notwendig. Nach dem kurzzeitigen 11:12-Rückstand nutzten die HSV-Männer die letzten 5 Minuten vor der Pausenschorle, drehten das Ergebnis und retteten eine knappe Führung in die Kabine. 

 

Der Start in Halbzeit 2 war aus Pulsnitzer Sicht suboptimal. Es dauerte ganze 6 Minuten, verbunden mit 6 vergebenen Chancen, ehe der HSV wieder auf die Anzeigetafel kam. Die Bierstädter nutzten die Situation und legten ihrerseits eine 14:16-Führung vor. Mit diesem 2 Tore-Rückstand hatten sich unsere Männer vorerst bis zur 42. Minute zu beschäftigen, denn da gab es die 2. HSV-Auszeit. Um das Spiel zu drehen, brauchte es auch eine bessere Chancenverwertung, die nur bei 55% lag und 2 verworfene Strafwürfe tun da besonders weh. Bei den Gästen war nun der Kräfteverschleiß zu spüren, so dass der HSV versuchte das Tempo hochzuhalten. 15 Minuten vor dem Ende hatte sich die Dritte endlich zum Remis (24:24) herangekämpft. In der Folge legten die Gäste vor und die HSV-Männer glichen aus. So ging es bis zur 55. Minute beim Stand von 28:28, als der RSV zur grünen Karte griff. Nochmals mussten die Pulsnitzer anschließend ein -2 egalisieren. Eine gute Minute vor dem Abpfiff war es dann soweit, 31:31, Spannung bis unter`s Hallendach. Die Uhr stand bei 59:48 als die HSV-Bank die grüne Karte zur dritten Auszeit legte. Der letzte Angriff, die letzte Aktion wurde besprochen. Diese mündete dann im letzten Siebenmeter vom Anfang des Berichtes. Der Rest ist bekannt. 

 

Die Mannschaft belohnte sich mit diesem Sieg, da sie kämpfte, nie aufgab und an den Erfolg glaubte, auch letztendlich mit dem Glück des Tüchtigen.

 

Am kommenden Samstag reist die Dritte ins Oberland und trifft dort auf den TBSV Neugersdorf 2.. Mit dem Erfolg im Rücken, will man auch dort etwas zählbares mitnehmen. Anwurf in Ebersbach ist 16.30 Uhr. 

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 3. spielten: 

Kevin Reisner (4); Oliver Wendt (1); Peter Brückner; Oliver Lüttke (6/2); Jonathan Spillmann (10); Dennis Bienek (1); Kevin Albrecht (2); Tobias Kuhnert (2); Paul-Sebastian Bach (5); Daniel Schwenke (1); Im Tor: Aron Zschaler; Nicklas Oswald

 

Bild zur Meldung: M3: Derbysieg nach Herzschlagfinale

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