F1: Leider keine Punkte zum Saisonabschluss
HSV 1923 Pulsnitz vs. HSV Weinböhla 16:19 (7:11)
Zum letzten Spiel der Saison 2025/2026 empfingen die Damen des HSV 1923 Pulsnitz den HSV Weinböhla in heimischer Halle. Nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel hatte man sich viel vorgenommen.
Vor dem Anpfiff standen zunächst zwei besondere Momente im Mittelpunkt: Die Minis wurden für ihren starken zweiten Platz in der Regionsliga Staffel A geehrt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Zudem wurde Oliver Lüttke nach vier Jahren als Trainer der F1 verabschiedet. Vielen Dank für deinen Einsatz und alles Gute für deinen weiteren Weg.
Angetrieben von der guten Stimmung auf den gut gefüllten Rängen starteten die Pulsnitzerinnen motiviert in die Partie. Der Beginn verlief jedoch holprig. Der erste eigene Treffer gelang erst in der 7. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt musste man jedoch bereits 2 Gegentore hinnehmen. Zwar konnte man in der 10. Minute zum 4:4 ausgleichen, doch sollte dies der letzte Gleichstand im gesamten Spiel bleiben. In der Folge lief Pulsnitz dauerhaft einem Rückstand hinterher. Die Abwehr präsentierte sich dabei über weite Strecken stabil, was sich auch in der vergleichsweise niedrigen Gegentoranzahl widerspiegelte. Im Angriff erarbeitete man sich ebenfalls gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch zu häufig an den gegnerischen Torhüterinnen oder am eigenen Wurfpech. Beim Stand von 6:9 in der 24. Minute nahm die Pulsnitzer Bank die erste Auszeit. Doch auch diese zeigte leider keine Wirkung. Bis zur Halbzeit konnte man lediglich noch einmal per Siebenmeter treffen, während Weinböhla zwei weitere Tore erzielte – Halbzeitstand 7:11.
Nach dem Seitenwechsel startete Pulsnitz zunächst besser und verkürzte mit zwei Treffern in Folge. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeberinnen Schritt für Schritt herankämpften. In der 52. Minute gelang schließlich der Anschlusstreffer zum 14:15 und man hatte Hoffnung, das Spiel doch noch drehen zu können. Doch in der entscheidenden Phase fehlte die Konsequenz. Ballverluste im Angriff und die weiterhin schwache Chancenverwertung verhinderten, dass das Spiel kippte. Nach drei Gegentoren in Folge und einer Zeitstrafe gegen Pulsnitz nahm die Bank in der 56. Minute beim Stand von 14:18 ihre letzte Auszeit. Eine anschließende Manndeckung brachte zwar noch einmal etwas Bewegung ins Spiel und ermöglichte eine leichte Ergebniskosmetik. Am Ausgang der Partie änderte dies jedoch nichts mehr.
Fazit: Am Ende musste man sich geschlagen geben - in einem Spiel, in dem deutlich mehr möglich gewesen wäre. Auch wenn einzelne Schiedsrichterentscheidungen diskutabel waren, lag die Hauptursache in der eigenen Leistung. Mit 25 vergebenen Abschlüssen (Wurfquote von 39%) und zusätzlich 16 technischen Fehlern ist es schwer, ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Hier gilt es, nach der Saisonpause anzusetzen.
Die Pulsnitzer Damen beenden die Saison 2025/26 damit auf dem 7. Tabellenplatz. Mit 10 Siegen, einem Unentschieden und 11 Niederlagen kann das Team in seiner zweiten Verbandsligasaison dennoch zufrieden sein. Besonders die Erfolge gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel zeigen das vorhandene Potenzial. Nun gilt es, diese Leistungen konstanter abzurufen. Eine weitere erfreuliche Nachricht gibt es noch: Lilly Scholz steht am Ende der Saison unter den besten drei Torschützinnen der Verbandsliga Ost. Mit 141 Toren in 21 Spielen wirft sie sich auf Platz 3 in der Torschützenliste.
Die Mannschaft verabschiedet sich nun in die wohlverdiente Pause, um neue Kräfte zu sammeln und kleinere Blessuren auszukurieren. Ein großes Dankeschön geht an alle Fans für die Unterstützung während der gesamten Saison. Wir freuen uns darauf, euch in der kommenden Spielzeit wieder in der Halle zu sehen!
Für den HSV spielten:
Dana Weise (Tor), Lea Bramborg (Tor);
Julia Hanusch (1), Josy Nikol, Lilly Scholz (8/1), Alice Jordan (1), Luise Kühnel, Mandy Eppendorfer, Marleen Bergmann, Vivien Hodecker (1), Marie Kühnel, Carolin Haufe (5/3)
Offizielle: Florian Drabant, Oliver Lüttke, Josephine Lambrecht, Lisa Roch
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