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M2: Der Pokal ist in Pulsnitz beim HSV!

03.​05.​2026

HVH Kamenz - HSV 1923 Pulsnitz 2.     23:25 (10:10) 

 

In einem umkämpften und spannenden Finale bezwingt der HSV verdient die Männer aus dem Haselbachtal und darf sich ab sofort Pokalsieger 2026 nennen.

Jede Menge Pulsnitzer Anhänger kamen unter dem Motto „Alle in Gelb“ in die Zusestadt, um ihren HSV zu unterstützen. Selbst der Pulsnitzer Pfefferkuchenmann war bei sommerlichen Temperaturen präsent. Danke an Oli Lüttke für die schweißtreibende Aktion.

 

Auf der Platte begannen beide Teams mit einer 6:0-Abwehr, in der es ordentlich zur Sache ging. Im HSV-Tor startete Maik Teuber und kaufte, bei eigener 3:2-Führung, in Minute 7 und 9 den Kamenzern 2 Strafwürfe ab. Im Gegenzug vergaben die Pulsnitzer bei doppelter Überzahl ebenfalls zwei Siebenmeter, was natürlich ärgerlich war. So stand nach 12 Minuten ein mageres 3:3 auf der Anzeigetafel. Die Abwehrreihen mit ihren Torhütern dominierten die Begegnung, was sich auch in einer relativ dünnen Trefferquote ausdrückte. Aber es war spannend und das wollte die gutgefüllte Halle in Hoyerswerda natürlich sehen. Als nach 16 Minuten der HVH mit dem 5:4 seine erste Führung erzielte, gab es sofort die Auszeit der HSV-Bank. Diese spielte aber ersteinmal den Lessingstädtern in die Karten, denn sie setzten sich über Treffer von rechts außen zum 7:4 ab. Auf Seiten der M2 gab es nun den Torwartwechsel. Steve Beyer in den letzten Spielen immer eine Bank, setzte dies auch heute unter Beweis. Die Kamenzer 3-Tore-Führung hielt über die Spielstände 8:5 / 10:7 bis zur 24. Minute. Danach kämpften sich unsere Männer in einer torarmen 1. Hälfte wieder heran und netzten, in Person von John Eppendorfer, 6 Sekunden vor der Pausensirene zum 10:10 ein. 

 

Der 2. Durchgang begann mit einem Lattentreffer durch Ronny Schöne. Auf der Gegenseite verhinderte Steve Beyer im nächsten Strafwurfduell eine erneute HVH-Führung. Keine der beiden Teams konnte sich vorerst absetzen. Bis zur 39. Minute ging es so, dass die Haselbachtaler vorlegten und die HSV-Männer ausglichen. Zu diesem Zeitpunkt stand ein 14:14 zu Buche und Spannung bis unters Hallendach. Trotz einer Unterzahl gelang den Kamenzern eine 16:14-Führung. Nun hieß es auf der Hut zu sein und den Gegner nicht ziehen zulassen. Doch Justus Lieback verkürzte im Gegenzug vom Kreis. In der 43. Minute Zeitstrafe gegen John Eppendorfer, auf Grund eines Wechselfehlers. Es war seine Dritte, hieß Rot und Spielende für ihn. Aber mit Teamgeist und einem „jetzt erst recht“, stellte Jonas Richter 12 Minuten vor dem Ende die Pulsnitzer Führung zum 18:17 wieder her. Die Kamenzer Bank legte die grüne Karte, Redebedarf. Mit 2 Treffern am Stück erhöhten die Pfefferkuchenstädter den Druck auf den Kontrahenten. Doch dieser ließ sich vorerst nicht beirren und war mit dem 19:20 in der 53. Minute wieder in Schlagdistanz. Es folgte das 2. Team-Time-Out der Pulsnitzer Bank. Spannender konnte es nicht in die sogenannte „Crunch-Time“ gehen. Der erfahrene Ronny Schöne nahm es in die Hand und stellte wieder auf +3. Auf der anderen Seite parierte Steve Beyer wiederholt, was die letzte Auszeit des HVH nach sich zog und noch 3:30 Minuten auf der Hallenuhr. Doch der HSV war da, Max Ziesche machte im Konter das 19:23 und Sebastian Weißbach tankte sich nach einem Anschlusstreffer zum 20:24 durch. Noch knapp 2 Minuten und die HVH-Herren baten zum Parteiball. Nochmal Auszeit des Fast-Pokalsiegers, es hieß „mit Kopf“ spielen und Jannis Bulla machte 51 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 21:25 den berühmt, berüchtigten Deckel drauf. Die 2 folgenden Strafwürfe für die Kamenzer nur noch Makulatur und Resultatskosmetik, da der Letzte 11 Sekunden vor Ultimo erfolgte. Dann war Schluss und der Rest unbegrenzter Jubel. 

 

Bei der Siegerehrung war es Maik Teuber der den Pokal in Empfang nahm und anschließend den Erhalt für den HSV zelebrierte. Anschließend wurde das Lied „Die wir aus Pulsnitz sind...“ lautstark intoniert.

Ein Pulsnitzer hat an diesem Tag 2 Pokale gewonnen. Dennis Bienek, Trainer der Radeberger Frauen, gewann das Frauenfinale ebenfalls gegen den HVH Kamenz und sogar das Double, sowie der Pokalsieg als Spieler mit dem Tafelsilber. Heute eigentlich Tafelgold.....

 

Die Mannschaft hat mit dem Pokalgewinn ein sehr positives und markantes Zeichen in der Geschichte des Pulsnitzer Handballes gesetzt. Gleichsowohl ist es für die Männer der M2 ein wunderbarer Saisonabschluss, nach einer nicht immer einfachen Spielzeit 2025/26.

 

Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle ans gesamte Team.

Eine Fotoserie vom Finale seht ihr unten.

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 2. spielten: 

Rene` Hanßke; Leon Gebler; Ronny Kuban (1); Jannis Bulla (3); Daniel Schwenke; John Eppendorfer (2); Ronny Schöne (5); Jonas Richter (2); Justus Lieback (4); Max Ziesche (7); Dennis Bienek; Sebastian Weißbach (1); Im Tor: Steve Beyer; Maik Teuber 

 

Bild zur Meldung: M2: Der Pokal ist in Pulsnitz beim HSV!

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