F1: Siegesserie gerissen
MSV Dresden II vs. HSV Pulsnitz 29:26 (12:9)
Auch wenn man das Hinspiel deutlich für sich entscheiden konnte, war von Anfang an klar, dass das Rückspiel im Wohnzimmer der Dresdner wahrscheinlich nicht so einfach werden würde.
Denn der MSV wollte sich für die deutliche Niederlage revanchieren.
An der Seitenlinie übernahmen diesmal die Ersatzcoaches Oliver Wendt und Ronny Kreher die Verantwortung, da unsere beiden Haupttrainer parallel in Rietschen im Einsatz waren. Vielen Dank für eure Aushilfe!
Nun zum Spiel:
Bis zum 3:3 und 5:5 blieb die Partie ausgeglichen. Danach gelang es Dresden sich erstmals deutlicher abzusetzen und auf 9:5 davonzuziehen. Nach einer HSV-Auszeit zeigte die Mannschaft eine gute Reaktion und arbeitete sich schnell wieder auf 9:8 heran. Dennoch ging man mit einem 12:9-Rückstand in die Pause.
Ähnlich wie in der Vorwoche gab es in der Defensive Abstimmungsprobleme, wodurch der MSV immer wieder zu einfachen Toren kam und auch im Angriff hatte man so seine Schwierigkeiten.
Doch nach der Pause sollte es besser gemacht werden.
Der Start in die zweite Hälfte gehörte allerdings dem MSV. Nach kurzer Zeit zogen die Gastgeber auf 15:10 davon. Nachdem der HSV wieder kurz brauchte, um in der zweiten Halbzeit anzukommen, konnte man den Rückstand wieder auf 15:13 verkleinern.
Im weiteren Spielverlauf schaffte es Pulsnitz jedoch nicht wesentlich näher heranzukommen und blieb stets mit vier oder fünf Toren im Hintertreffen.
Dennoch gaben sich die Gäste nicht auf und starteten in der Schlussphase nochmal eine Aufholjagd. In der 54. Minute erzielte man den umjubelten Anschlusstreffer zum 23:22. Aber leider gelang es dem HSV in dieser Phase nicht die Partie komplett an sich zu reißen und das Spiel doch noch zu drehen.
Der MSV setzte sich mit 29:26 durch und stoppte damit unsere kleine Erfolgswelle.
Nach der Niederlage heißt es nun wieder Mund abputzen und weitermachen.
Denn nach einer Woche Pause steht bereits die nächste schwierige Aufgabe auf dem Programmplan. Am 22. März 2026 kommt der ungeschlagene Tabellenführer SSV Heidenau in die heimische Halle. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel will man sich besser präsentieren und dem SSV das Spiel so schwer wie möglich machen.
Für den HSV spielten:
Dana Weise (Tor), Lea Bramborg (Tor);
Julia Hanusch, Josy Nikol (2), Lilly Scholz (8/3), Alice Jordan (1), Luise Kühnel, Anja Schulze (3), Marleen Bergmann, Vivien Hodecker (6/2), Josephine Lambrecht, Marie Kühnel (3), Jessica Geisler (1), Carolin Haufe (2)
Offizielle: Oliver Wendt, Ronny Kreher, Lisa Roch







