F1: Trotz Kampfgeist holt man auch keine Punkte in Radebeul
Radebeuler HV vs. HSV Pulsnitz 34:32 (17:12)
Nachdem sich vor zwei Wochen die Auswärtsfahrt nach Heidenau aufgrund des schwachen Auftritts und des zusätzlich eingefangenen Magen-Darm-Virus nur wenig gelohnt hatte, sollte sich der Weg nach Radebeul wieder punktereich gestalten.
Gegen die sogenannten Ladies in Black aus Radebeul konnte man in der Vorsaison jeweils zwei knappe Siege einfahren. Daher galt es, auch den Radebeuler HV nicht zu unterschätzen, da diese Mannschaft garantiert auf Revanche auswahr.
Auch heute erwischten wir wieder einen nicht so guten Start und lagen nach fünf Minuten mit 4:1 zurück. Bis zur 15. Minute wuchs der Rückstand bis auf 10:5. Das Trainerteam nahm daraufhin eine Auszeit, um endlich die nötige Stabilität im Spiel zu finden. Die Auszeit zeigte zunächst Wirkung und der HSV verkürzte auf 10:7. Jedoch fand der RHV schnell Antworten und zog zwischenzeitlich bis auf 17:10 davon.
Mit einem Halbzeitstand von 17:12 ging es in die Kabinen.
Nach der Halbzeitpause wurde auf eine doppelte Manndeckung umgestellt, um die beiden spielbestimmenden Akteurinnen des RHV aus dem Spiel zu nehmen.
Doch direkt nach Wiederanpfiff stellte der RHV gleich wieder auf 19:12. Wir verkürzten jedoch innerhalb weniger Minuten mit einem 0:5 Lauf auf 19:17 und brachten uns damit zurück ins Spiel.
In Folge konnte uns Radebeul danach immer mit einem 3-4-Tore-Abstand auf Distanz halten. Trotz des großen Kampfes fehlte uns an dem Tag der nötige Biss in der Abwehr um das Spiel endgültig zu drehen.
So stand am Ende eine ärgerliche und schmerzhafte 34:32-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nächste Woche Sonntag zu gewohnter Zeit steht das letzte Heimspiel des Jahres 2025 an. Zu Gast ist die zweite Mannschaft vom HV Chemnitz. Ein weiterer unbekannter Gegner für Pulsnitz, der aus der Verbandsliga West in die Ost-Staffel gerutscht ist.
Im letzten Heimspiel des Jahres will man sich mit alter Stärke präsentieren um die 2 Punkte zu Hause zu behalten.
HSV-Kader:
Lea Bramborg (Tor), Dana Weise (Tor)
Tanja Schimang (2), Julia Hanusch, Josy Nikol (1), Lilly Scholz (9), Alice Jordan (3/1), Luise Kühnel, Marleen Bergmann (4), Josephine Lambrecht (7), Jessica Geisler, Carolin Haufe (6/4)
Offizielle: Florian Drabant, Oliver Lüttke, Lisa Roch







