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M2: Das Spiel nach der Pause aus der Hand gegeben

02.​11.​2025

HSV 1923 Pulsnitz 2. - LHV Hoyerswerda 2.     31:35 (18:17) 

 

Nach der denkbar knappen 28:27- Niederlage vor einer Woche in Bernstadt, sollte nun wieder gepunktet werden. Eine schwere, aber lösbare Aufgabe gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus der Zusestadt.

 

Es begann eigentlich nach den Vorstellungen der HSV-Männer, denn schnell lag man in 3:1 vorn. Die Gastgeber versuchten mit hohem Tempo zu agieren und auch Ballgewinne im Konter zu vollstrecken. Der Gast kam nun auch ins Spiel, glich nach 5 Minuten zum 4:4 aus. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, der HSV legte vor und die Hoyerswerdaer glichen wieder aus. So die Spielstände 6:5 / 9:8 / 11:11. Ob diesem Spielverlauf gab es nach 17 Minuten, beim Stand von 13:13, die Auszeit der HSV-Bank. 26 Tore in gut einer Viertelstunde spricht auch nicht unbedingt für eine knallharte Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Auch in der Folge blieb es bei dem knappen Vorsprung, da ab und an Aluminium die Pulsnitzer Männer für „mehr“ ausbremste. 5 Minuten vor dem Pausen-Smoothie erstmals eine 3-Tore-Führung für den HSV (18:15). Doch auch die nahm die Zweite nicht mit in die Kabine. Es blieb bei der hauchdünnen Führung, wie die gesamten vorherigen 30 Minuten. 

 

Die erste Aktion im 2. Durchgang war ein verworfener Strafwurf der Hausherren. Dennoch gelang dem HSV nach 37 Minuten wieder ein +3 (21:18). Doch anschließend ging, wie mit der Schere abgeschnitten, nicht mehr viel auf Pulsnitzer Seite. Trainer D. Zerbst formulierte es noch etwas drastischer: „Wir stellten zu diesem Zeitpunkt das Handball spielen ein.“ Beleg dafür eine Reihe von Fehlern beim Spielaufbau und Abschluss. Dies zeigen auch nur 4 magere Tore nach dem Seitenwechsel bis zur 45. Minute. Der LHV seinerseits drehte das Spiel und lag nach 43 Minuten mit 21:23 vorn. Es folgte die Auszeit der HSV-Bank, die mit Wechseln und Umstellungen viel probierte. Das Team-Time-Out schien vorerst Früchte zu tragen, denn 12 Minuten vor dem Ende blinkte ein 24:24 von der Anzeigetafel. Hoffnung keimte auch auf den Rängen auf. Es folgte der Redebedarf bei den Zusestädtern. Auch diese Auszeit verfehlte seine Wirkung nicht, sie stellten die 2-Tore-Führung mit dem 24:26 wieder her. Diesem Rückstand liefen unsere Männer bis zum 27:29 hinterher und es waren noch 7 Minuten zu gehen. Nach der Dritten und letzten Auszeit der Hoyerswerdaer ging der HSV zu Manndeckung über, denn mittlerweile waren es -3 und die Uhr lief unerbittlich herunter. Dieses „Parteiball-Spiel“ zeigte auch bei den Gästen Wirkung, jedoch die sich bietenden Chancen nutzten die Hausherren ein ums andere Mal nicht, was auch die Trefferquote mit nochmals -10% (und damit unter 60%) zur Halbzeit 1 belegt. Noch 90 Sekunden, beim Stand von 31:33, es war eigentlich soweit alles möglich, zumindest ein Remis. Mit Cleverness stellten die LHV-ler aber in den Schlusssekunden den Endstand her und liegen nun auf Tabellenplatz 1. 

Für unsere Zweite war es eine vermeidbare Niederlage, wie schon so oft und bringt aktuell Platz 7 in der Liga.

 

Am kommenden Samstag, ist 18.30 Uhr Anwurf in Ebersbach, gegen den Tabellennachbarn TBSV Neugersdorf. Dann gilt es erneut für die Pulsnitzer Männer etwas zählbares mitzunehmen. 

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 2. spielten: 

Rene` Hanßke (2); Jannis Bulla (1); Ronny Kuban; John Eppendorfer (8); Jonas Richter (3); Ronny Schäfer (3); Justus Lieback (4); Ronny Schöne (3); Felix Drescher (4/1); Peter Brückner; David Gersdorf; Leon Gebler (2); Christopher Hommel (1); Im Tor: Kevin Hoppe; Aron Zschaler 

 

Bild zur Meldung: M2: Das Spiel nach der Pause aus der Hand gegeben

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