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M2: Die Derby-Punkte blieben leider in Kamenz

08.​09.​2025

HVH Kamenz - HSV 1923 Pulsnitz 2.       31:29 (16:14) 

 

Es war ein Spiel mit bitterem Beigeschmack. Zum Einen mit einer Reihe von unklaren und schwer nachvollziehbaren Entscheidungen der Schiedsrichter, die die Gemüter auch auf dem Spielfeld hochschaukeln ließen. Zum Anderen musste auf beiden Seiten ein Spieler verletzt von der Platte. Auf HSV-Seite traf es M. Schwenke, für den kurz vor dem Ende das Aus kam und der nicht ohne Hilfe den Gang in die Kabine antreten konnte. Beiden von dieser Stelle gute und schnelle Besserung. 

 

Beide Kontrahenten boten volle Bänke auf, was ab dieser Saison je 16 Aktive bedeutet. Ein Fingerzeig, wie wichtig beide Teams die Begegnung nahmen.

Die Pulsnitzer begannen ambitioniert, nutzten ihre Chancen und legten ein 3:6 vor. Aber schon nach 6 Minuten gab es die erste der 6 Zeitstrafen in den ersten 30 Minuten, ob berechtigt oder weniger berechtigt sei dahingestellt. Für die Gäste zweifelsfrei ein Handicap, zumal eine kurzfristige dreifache Unterzahl Mitte der 1. Hälfte auch dabei war. Der Gastgeber nutzte, trotz HSV-Auszeit, die Überzahlsituation und drehte das Ergebnis auf 4 Tore vor (12:8) nach 22 Minuten. Unsere Männer hatten nun Mühe den Abstand nicht größer werden zulassen. Aber die Torleute hielten den HSV auch heute im Spiel. War es im 1. Abschnitt S. Beyer, der mit mehreren Paraden und einem gehaltenen Strafwurf glänzte, zog auch K. Hoppe im 2. Durchgang gleichermaßen nach. So waren es zur Pause nur 2 Tore Rückstand und alles noch offen.

 

Nach dem Seitenwechsel fiel der Anschlusstreffer zum 16:15. Doch die Lessingstädter, meist mit ihrer schnellen Nr. 18 (11 Tore im Spiel) im Konter erfolgreich, stellten wieder eine 3 Tore-Führung her. Jedoch 3 Minuten später, mit eigener Überzahl, war der HSV beim 18:17 wieder dran. Wie gewonnen, so zeronnen, die nächste Unterzahl ließ den HVH mit 21:17 in Führung gehen. Die Haselbachtaler erhöhten den Druck und konnten tatsächlich +5 vorlegen (25:20) und die Zeitstrafen waren weiter präsent. Nachdem K. Hoppe beim Stand von 25:21 einen Siebenmeter parierte und J. Bulla im Gegenzug den 22. Treffer markierte, hofften alle Pulsnitzer Zuschauer nochmal auf eine Initialzündung ihres HSV. Aber dann kam die 45. Minute als es für F. Drescher die blaue Karte gab. Was genau der Grund war, für den Betrachter schwer zu beurteilen. Es wurde hektisch und Kamenz erhöhte auf 28:22. Die HSV-Männer zeigten Moral spielten jetzt eine starke Abwehr und waren mit einem 4:0-Lauf wieder in Schlagdistanz. Nochmal Auszeit der HSV-Bank beim Stand von 30:27, 5 Minuten vor dem Ende. Spannend war es allemal, lief den Pulsnitzern nun die Zeit davon? Der Gast warf nochmal alles rein und den Anschlusstreffer zum 30:29, da es noch 3 Minuten auf der Uhr waren. Leider sollte es zu mehr nicht reichen, da das Glück des Tüchtigen heute kein Pulsnitzer war. 

 

Für die Männer des HSV heißt es Mund abwischen und weiter geht`s. Am Samstag zum Heimspiel um 18 Uhr, geht es gegen die SG Sohland/Friedersdorf. Auch wenn die Gäste ihre beiden Spiele bisher gewannen, sollte die Zielstellung sein, beide Punkte in Pulsnitz zu behalten.

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 2. spielten: 

Rene` Hanßke (2); Jannis Bulla (1); Ronny Kuban (2); John Eppendorfer (6); Dennis Bienek (1); Justus Lieback (1); Jonas Richter; Ronny Schöne (1); Felix Drescher (6/3); Stefan Lembke; David Gersdorf (2); Michael Schwenke (4); Eric Küster (3); Ronny Schäfer; Im Tor: Steve Beyer; Kevin Hoppe 

 

Bild zur Meldung: M2: Die Derby-Punkte blieben leider in Kamenz

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