M3: Hart erkämpfter Stadtderby-Sieg

28.​09.​2026

HSV 1923 Pulsnitz 3. - SG Oberlichtenau     29:27 (17:14)

 

Es war Samstagabend gegen 20.30 Uhr als der HSV die 2 Punkte im Derby endlich eingetütet hatte. Der Weg dahin war steinig und lang, für die Zuschauer aber eine spannende Auseinandersetzung.

 

Nach dem Auftakttreffer sahen sich unsere Männer erst einmal mit 1:3 im Rückstand. Mit viel Aufwand drehten sie das Ergebnis bis zur 9. Minute in eine 4:3-Führung und bauten diese auf +4 zum 9:5 nach der Anfangsviertelstunde aus. Vieles mündete auf Pulsnitzer Seite jedoch in Einzelaktionen, Spielzüge wurden selten zu Ende gespielt. Die Pulsnitztaler hingegen kreuzten unaufhörlich vor der HSV-Abwehr und lullten diese teils mit Erfolg ein, fanden dann irgendwie eine erfolgreiche Wurfposition. Über die Spielstände 11:7 und 11:9 kämpften sich die „Gäste“ wieder heran. Die vorangegangene Auszeit der Gastgeber somit verpufft. Nach der SGO-Auszeit, 5 Minuten vor dem Pausentee, kam der HSV besser zurück auf die Platte und setzte sich wieder auf +4 ab (15:11). Aber der Gegner blieb gefährlich und stellte die schwarz-gelbe Abwehr immer wieder vor Probleme. Trotzdem reichte es nach 30 Minuten zu einem 3 Tore-Vorsprung, auch weil da die Trefferquote noch gut 60% betrug.

 

Mit vielen guten Vorsätzen begannen unsere Männer den 2. Durchgang. Doch bereits nach 35 Minuten der Ausgleich zum 18:18. Wichtig in dieser Phase ein parierter Strafwurf durch N. Oswald. Bis zur 42. Minute legte der HSV nun vor und die Blau-Weißen glichen aus (21:21). Das 2. Team-Time-Out der Oberlichtenauer spielte wiederrum dem HSV in die Karten, die Hausherren setzten sich abermals mit +3 auf 25:22 ab. Ab der 48. Minute war es ein ständiges Hoch und Runter. Die Folge, wie gewonnen so zerronnen, der Vorsprung war weg und der Gegner ging, nachdem die HSV-Bank die grüne Karte gelegt hatte, sogar mit 25:26 in Führung. Die letzten 5 Minuten brachen an. Mit diesem Druck konnten die HSV-Männer, trotz einer Verschlechterung der Chancenverwertung auf knapp 50% in Halbzeit 2, aber umgehen oder auch, die Moral stimmte. Der HSV-Keeper stand jetzt auch im Mittelpunkt, kaufte dem Angreifer die ein oder andere gute Chance ab. Auf der Gegenseite gab es nach dem Rückstand 4 Tore am Stück. Somit war nach 58 Minuten endlich der Deckel drauf. Auch die letzte Auszeit der SGO änderte nichts daran.

 

Ein Sieg, der am Ende verdient ist, jedoch in der Gesamtheit hat es sich die Mannschaft selbst schwer gemacht. Daran gilt es zu arbeiten. 

 

Denn schon am nächsten Samstag geht es in die Neißestadt. Dort ist 15 Uhr in der SH Rauschwalde Anwurf gegen die dritte Vertretung von Koweg Görlitz und da stehen ausgebuffte, ehemalige Sachsenligaspieler gegenüber.

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 3. spielten: 

Kevin Reisner (1); Oliver Wendt (5); Peter Brückner (3); Paul-Sebastian Bach (2); Tobias Kuhnert (4); Oliver Lüttke (4); Sascha Schmidt; Thorben Küster (1); Kevin Albrecht; Dennis Bienek (5/1); Lucas Hommel (2); Leon Gebler (2); Im Tor: Aron Zschaler; Nicklas Oswald

 

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