MJD: Den Gegner jederzeit im Griff gehabt
HSV 1923 Pulsnitz - Radeberger SV 2. 26:11 (12:05)
Mit einem nie gefährdeten Heimsieg fährt der HSV die nächsten 2 Punkte ein und tummelt sich weiter unter den Podestplatz-Anwärtern. Die Tabellensituation ist und bleibt damit äußerst spannend, denn Platz 1-5 trennen gerademal 2 Punkte. Bedeutet im Umkehrschluß für diese Teams, verlieren verboten, will man am Ende ganz oben dabei sein.
Unsere Jungs hatten keinen Bock auf ein nochmaliges Zitterspiel, wie vor Wochenfrist in Sohland. Sie enteilten deshalb dem Tabellenletzten mit 8:0, ehe dieser in der 11. Minute erstmalig selbst erfolgreich sein konnte. Grund dafür, eine gut funktionierende HSV-Abwehr mit einem souveränen Schlussmann dahinter, der kurz vor der Pause zur Freude des zahlreichen Publikums noch einen Strafwurf parierte. Die Auszeit der Radeberger Bank in der 13. Minute hatte zumindest den Effekt, dass deren Rückstand nicht weiter anwuchs. In der Folge ließ nämlich das Angriffsspiel des HSV etwas zu wünschen übrig, ein Kritikpunkt bei der Pausenansprache, da die Jungs eigentlich auch bessere Lösungen auf Lager haben. Aber eine volle Bank und die damit verbundene Wechselei schon in Halbzeit 1, um allen ihre Spielanteile zu generieren, hat meist auch Auswirkungen auf den Spielfluss.
Im 2. Durchgang agierten unsere Jungs im Angriff flexibler, da wurde zum Beispiel auch mehrmals über den Kreis abgeschlossen. Der Vorsprung wuchs und nach 26 Minuten waren es erstmals +10 (18:8). Doch die Abwehr war nicht mehr das Bollwerk, wie in den ersten 20 Minuten. Die Gäste hatten in den ersten 8 Minuten der 2. Spielhälfte schon so viel Tore geworfen, wie in der gesamten 1. Halbzeit. Da galt es beim HSV nachzuschärfen und das passierte mit der Auszeit nach 28 Minuten beim Stand von 20:10. Mit einem 6:0-Lauf bis zur 37. Minute signalisierten die Jungs den Verantwortlichen, dass sie verstanden hatten, ließen nur noch einen Gegentreffer zu und zwar erst 30 Sekunden vor dem Abpfiff.
Mit diesem klaren Sieg sind die Pulsnitzer weiterhin in der Verlosung. Ein Dank geht an die stimmungsvolle Kulisse, die bei jedem Spiel eine wirkliche Unterstützung für die Mannschaft ist und hoffentlich bleibt.
Leichte Spiele gibt es nicht mehr, auch wenn es am kommenden Samstag zum Tabellenvorletzten in die Lessingstadt geht. Hier sind Konzentration und Fokus gefragt, dass der Gegner nicht zum Stolperstein wird. 10 Uhr ist in der Sporthalle am Flugplatz Anwurf gegen den HVH Kamenz.
(StB)
Für den HSV 1923 Pulsnitz spielten:
Konrad Böhme (11/1); Liam Schulz (1); Luis Becker (5); Oskar Anderlik (2); Amadeo Berger; Mathis Hanusch; Jayden Graff; Louis Rauschenbach; Mats Mager (4); Aaron Haase; Jordy Graff (1); Balduin Krahl (2); Maxim Sattler; Gustav Christopher; Im Tor: Cornelius Busch; Norwin Weber
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