M2: Mit angezogener Handbremse ins Pokal-Halbfinale
SG Oberlichtenau - HSV 1923 Pulsnitz 2. 22:29 (11:14)
Schlussendlich war es ein klarer Sieg unserer Männer mit dem Einzug ins Halbfinale des Pokals. Der Weg dorthin war aber in den ersten 45 Minuten steinig, denn gegen unterklassige Oberlichtenauer tat man sich schwer. Einer lief aber so richtig zur Hochform auf, Keeper M. Teuber. Der Vater des Erfolges mit 18 vereitelten Würfen, davon 3 Strafwürfe, kommt er auf eine sensationelle Quote von 45%.
Der Start in die Begegnung verlief aus Sicht des HSV nach deren Vorstellung. Schnell legten sie 2 Tore vor. In der 6. Minute aber bereits der Ausgleich, symptomatisch für den weiteren Spielverlauf. Beim Stand von 5:5 Strafwurf für die Pulsnitzer. Dafür kam D. Zerbst, der hatte aber noch seine Uhr am Arm und wurde vom Schiedsichter zurück geschickt. Den fälligen Siebenmeter konnte er, nach Ablage seines „Armschmuckes“, leider nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Unsere Männer konnten sich einfach nicht absetzen, deshalb die Auszeit der HSV-Bank nach 17 Minuten. Maximal 2 Tore konnten sie zwischen sich und den Gegner bringen (6:8 / 7:9), ehe es dann nach 23 Minuten wieder paripari stand (9:9). Im 1. Durchgang war, auf Grund einer Handverletzung, dann auch für J. Eppendorfer Schluss. Gute Besserung von dieser Stelle. Nach der SGO-Auszeit in der 25. Minute konnte sich die Zweite des HSV endlich mal mit 3 Toren, zum Halbzeitstand, absetzen.
Nach dem Seitenwechsel sollte weiter am Vorsprung gearbeitet werden. Aber ein vergebener Konter und ein mißglückter Kempa bildeten den Auftakt, ließ die Oberlichtenauer vorerst weiter an der Schlagdistanz schnuppern (14:15 / 37. Minute). Gut, dass M. Teuber in dieser Phase seinen 3. Strafwurf parierte. Auf Grund der vollen Bank suchte der HSV weiter nach der optimalen Aufstellung, sprich es wurde viel gewechselt und probiert. Über die Spielstände 15:17 und 16:19 ging es in Richtung 45. Minute als sich unsere Männer erstmals mit 4 Toren absetzen konnten (17:21). Es gab nun mehr Ballgewinne in der Abwehr, die im Konter auch vollstreckt wurden. Die Männer aus dem Pulsnitztal mussten nun mehr und mehr dem Tempo Tribut zollen, zumal einer ihrer Aktivposten auch verletzungsbedingt ausgefallen war. Das Tafelsilber des HSV machte nun Stück für Stück den Deckel auf das Spiel (18:23 / 20:26). In den letzten 150 Sekunden ließen die Pulsnitzer Herren nochmal 3 Treffer am Stück folgen und schafften einen versöhnlichen Abschluss.
Die anschließende Auslosung des Halbfinales bringt dem HSV ein weiteres Heimspiel. Gegner ist Stahl Rietschen 2.. Eine Leistungssteigerung wird wohl notwendig sein, um ins Finale einzuziehen.
Das 2. Halbfinale lautet LHV Hoyerswerda 2. - HVH Kamenz 2.. Gespielt wird am Wochenende 14./15.03.26.
Am 28.02. hält erstmal wieder der Punktspiel-Alltag Einzug, mit einem ganz wichtigen Heimspiel gegen den OHC Bernstadt 2.. Wichtige Punkte sollten gegen den Tabellenvorletzten geholt werden, um in Sachen Klassenerhalt aus dem Gröbsten raus zu sein. Anwurf ist 17 Uhr.
(StB)
Für den HSV 1923 Pulsnitz 2. spielten:
Rene` Hanßke (1); Jonas Richter (4); Justus Lieback; Ronny Schöne (2); Daniel Schwenke (1); Leon Gebler (3); John Eppendorfer (2); Ronny Kuban (1); Jannis Bulla (2); Marco Schulze (1); Ronny Schäfer; Max Ziesche (9); Dennis Bienek (3/2); Dominic Zerbst; Im Tor: Steve Beyer; Maik Teuber
Bild zur Meldung: M2: Mit angezogener Handbremse ins Pokal-Halbfinale