M3: Die eigene Chancenverwertung war der Party-Crasher
Radeberger SV 3. - HSV 1923 Pulsnitz 3. 33:29 (19:15)
Mit dieser Auswärtsniederlage blieb der HSV im ersten Spiel des neuen Jahres unter seinen Möglichkeiten. Die HSV-Männer machten vieles richtig, scheiterten aber unter dem Strich an der eigenen Chancenverwertung, die in den 60 Spielminuten nur um die 50% lag.
Schon in den ersten 3 Minuten der Begegnung lösten die Pulsnitzer 5 „Fahrkarten“, was eine 2:0-Führung der Gastgeber bedeutete. Danach fand die Dritte besser ins Spiel, drehte den Spielstand auf 2:3. In der 7. Minute musste A. Haufe, auf Grund einer Verletzung ohne gegnerische Einwirkung, vom Feld. Für ihn war die Partie damit beendet. Gute und schnelle Besserung auch von dieser Stelle. Nachdem N. Oswald nach 11 Minuten einen Strafwurf parierte, gelang den Gästen ein +2 (4:6 / 6:8). Doch auch in dieser Phase wurden beste Möglichkeiten liegen gelassen, so dass die Bierstädter wieder ausgleichen, ja auch in Führung gehen konnten (8:8 / 11:10). Immer wieder fingen sie Pässe unserer Männer ab und vollstreckten im Konter. Nach Auszeit der Radeberger-Bank in Minute 22, lief der HSV erstmals einem 3-Tore-Rückstand hinterher (13:10). Durch dieses besagte Manko war es nicht möglich den RSV-Vorsprung bis zur Pause zu verkürzen.
Um das Match noch erfolgreich zu gestalten, mussten im 2. Abschnitt präzisere und konzentrierte Abschlüsse her, da waren sich alle einig. An herausgespielten Möglichkeiten mangelte es bis dato nicht.
Die guten Vorsätze mündeten aber in einem 21:16 für die Radeberger nach 33 Minuten. Die HSV-Männer kämpften und waren 5 Minuten später mit dem 22:20 wieder dran. Immer wenn es über das Tempo ging, sah das HSV-Spiel erfolgsversprechend aus, ja wenn..... diese eigenen Fehler nicht gewesen wären. So waren es Mitte der 2. Hälfte wieder minus 4 (25:21). Teilweise war aber auch Pech dabei, Aluminium oder z.B. der gehaltene Strafwurf beim Stand von 25:22, als der Abpraller wieder beim Radeberger landete und im Nachwurf verwandelt wurde. Noch 10 Minuten auf der Uhr, der HSV mit 3 Toren in Folge auf einmal in Schlagdistanz (26:25 / 27:26). Der Ausgleich wäre verdient gewesen, sollte aber nicht gelingen, denn 2 Minuten später lag man wieder mit 3 hinten. In den Schlussminuten der Begegnung oder auch Derby genannt, konnte sich die Dritte leider nicht mehr zurückkämpfen und musste diese bittere Pille schlucken.
Am kommenden Samstag ist Heimspieltag, zu dem die Dritte Schlusslicht HV Eibau zu Gast hat. Unumstössliches Ziel ist es, die 2 Punkte in der Pfefferkuchenstadt zu behalten. Anwurf ist 16 Uhr in der SH an der Hempelstraße.
(StB)
Für den HSV 1923 Pulsnitz 3. spielten:
Tobias Kuhnert (3); Kevin Reisner; Christopher Hommel (2); Peter Brückner (6); Paul-Sebastian Bach; Marco Richter (1); Sascha Schmidt (2); Stefan Lembke (5); Ronny Schäfer (2); Andreas Haufe (2); Oliver Wendt (1); Dennis Bienek (5/3); Im Tor: Nicklas Oswald; Aron Zschaler
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