MJD: Die Eindrücke vom Freitag färbten auf den Samstag ab
HSV 1923 Pulsnitz - Stahl Krauschwitz 39:09 (18:04)
Nach einer genialen Mannschaftsveranstaltung (Fotos unten) am Freitagabend beim Bundesligaspiel des HC Elbflorenz, als die Jungs mit den Großen des Handballsports einlaufen durften, mussten sie 19 Stunden später, im letzten Spiel vor den Herbstfreien selbst ran.
Das man Favorit gegen die Jungs aus Krauschwitz war, wussten die Verantwortlichen. Jedoch warnten sie vor irgendeiner Unterschätzung und tatsächlich war es aus HSV-Sicht ein etwas schludriger Beginn, was den Gästen nach 5 Minuren einen „nur“ 3:2- Rückstand bescherte. Aber nun wachten unsere Jungs auf, wahrscheinlich waren es auch die Eindrücke vom Vortag, als der HC Elbflorenz auch einen Zahn zulegte, da es in Halbzeit 1 nicht so rund lief. Mit einem 6:0-Lauf setzten sich der HSV auf 9:2 Mitte der 1. Hälfte ab. Die Krauschwitzer-Bank wollte mit der Auszeit ärgeres vermeiden, doch unsere Jungs waren nun im Flow. Mit weiteren 6 Treffern am Stück hieß es 5 Minuten vor der Pause 15:3. Trotz dieses Ergebnisses konnte die HSV-Bank mit der Defensivarbeit nicht gänzlich zufrieden sein. Dies und eine konzentrierte Spielweise, um Fehler zu minimieren, war auch Gegenstand der Pausenansprache.
Die Gastgeber kamen motiviert aus der Kabine und erhöhten mit weiteren 6 Toren in Folge auf 25:4. Die Entscheidung war natürlich längst gefallen und der neutrale Betrachter hatte sicher auch etwas Mitleid mit aufopferungsvollen kämpfenden Krauschwitzern. Aber deren Chancen wurden zu über 60% von unseren beiden Torhütern zunichte gemacht. So ging es über die Spielstände 28:6 und 32:7 in die 34. Minuten, als es Strafwurf für die Pulsnitzer gab. Zur 7m-Linie wurde durch die Verantwortlichen Jayden Graff beordertet, ein absolutes Neuland für ihn und er netzte zur Freude der Mannschaft und der gesamten Bank zum 33:7 ein. Auch jetzt hatten die HSV-Jungs nochmal ein 6:2 bis zum Abpfiff auf Lager. Das „goldene 40.“ blieb ihnen jedoch verwehrt.
Klar lief nicht alles rund, bedingt auch durch die (wilde) Wechselei mit voller Bank, da alle am Erfolg Anteil haben sollten. Aber das Trainer-Team kann weiter darauf aufbauen und alle Spieler fühlen sich mitgenommen. Ein ganz wesentlicher Aspekt in einer Mannschaftssportart........
5 lange Wochen sind nun Pause. Erst am 01.11., mit Anwurf 15.30 Uhr, empfangen unsere Jungs den LHV Hoyerswerda zu ihrem letzten Vorrundenspiel, ehe es dann in der Finalrunde ans Eingemachte geht bzw. der Titel ausgespielt wird. Das Spiel gegen den LHV wird nochmal eine ganz spannende Kiste. Also schon jetzt vormerken.
(StB)
Für den HSV 1923 Pulsnitz spielten:
Konrad Böhme (10/1); Jordy Graff; Gustav Christoph; Liam Schulz; Luis Becker (9); Jayden Graff (1/1); Mats Mager (4); Oskar Anderlik (5/1); Philipp Hartmann; Mathis Hanusch (3); Maxim Sattler (1); Aaron Haase; Balduin Krahl (6); Im Tor: Norwin Weber; Cornelius Busch
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