M3: Nach 3 Siegen nun die erste Niederlage
OSV Zittau - HSV 1923 Pulsnitz 3. 35:25 (18:10)
Die HSV-Männer kehren ohne Punkte aus dem Dreiländereck zurück, was zugleich die erste Saisonniederlage bedeutet. Die M3 musste wiedermal mit dünner Personaldecke auskommen, das hieß nur 1 Wechselspieler. Verloren hat man das Spiel aber bereits in Halbzeit 1.
Mit einem 3:3 startete der HSV bis zur 7. Minute in die Begegnung, legte zu diesem Zeitpunkt auch vor. Danach gelangen den Zittauern jedoch 4 Treffer in Folge zum 7:3, da sich die Fehler im HSV-Spiel vorn, wie hinten häuften. Es folgte die Auszeit der Pulsnitzer nach 16 Minuten, die nicht die erhoffte Wende brachte, denn nach dem 8:5 waren es wieder 4 am Stück für den OSV zum 12:5 nach 20 Minuten. Resultatskosmetik gelang den Gästen bis zum Seitenwechsel leider nicht, da neben hektischen Abschlüssen und darausfolgend schlechter Trefferqoute, auch die Absprache in der Abwehr zu wünschen übrig ließ. Die Quittung -8 nach 30 Minuten.
Im 2. Durchgang hielten unsere Männer besser mit. Hintergrund eine wesentlich verbesserte Deckungsarbeit, die es auch dem Schlussmann ermöglichte 12 Würfe und einen Strafwurf zu parieren und eine geringere Fehlerquote im Spiel nach vorn, mit Steigerung der Chancenverwertung gegenüber Hälfte 1 um knapp 25%, ohne aber verkürzen zu können. Hinzu kamen nun noch Unterzahlsituationen durch Zeitstrafen, die das Unterfangen „Resultatsverbesserung“ nicht einfacher machte. So ging es über die Spielstände 20:13 / 25:18 in die 42. Minute, als die Gastgeber zur Auszeit griffen, mit dem Erfolg in den nächsten 5 Minuten weitere 4 Treffer in Überzahl zu erzielen. Nun waren es erstmals -10 (29:19) gegen die Pulsnitzer. Die nächste grüne Karte legte die HSV-Bank in der 48. Minute. Noch 12 Minuten, nochmal alles reinhauen und tatsächlich netzten die Gäste dreimal hintereinander zum 30:23 ein. Große Aufregung in der 49. Minute, als J. Richter beim Tempo-Gegenstoss von der Seite in Richtung Gesicht gestossen oder getroffen wurde. Eine lapidare 2 Minuten Zeitstrafe verhängten die Unparteiischen, die im gesamten Spiel auch etwas um ihre Tagesform rangen, denn bei diesem Foul konnte man auch über was ganz anderes nachdenken....
Die Frage war, was geht noch? Darauf Antworten zu finden, dafür musste die letzte Auszeit des HSV 9 Minuten vor dem Schlusspfiff herhalten. Leider reichte es nicht für „mehr“. Zittau stellte in den Schlussminuten die 10 Tore-Differenz wieder her.
Dieses Negativ-Erlebnis wird die Mannschaft nicht umhauen, haben sie doch in der noch jungen Saison bisher eher überrascht. Einzig das Zustandekommen der Niederlage, durch eine verkorkste 1. Hälfte, ist ärgerlich. Die zweiten 30 Minuten waren, bedingt durch die Leistungssteigerung, okay.
Am kommenden Samstag empfangen die HSV-Männer um 16 Uhr die 3. Vertretung von Koweg Görlitz. Die Neißestädter werden wieder mit ehemaligen Sachsenliga-Routiniers antreten, somit ein ganz schweres Unterfangen für die Pulsnitzer. Aber genau da kann man sich weiter profilieren.
(StB)
Für den HSV 1923 Pulsnitz 3. spielten:
Marco Richter (2); Stefan Lembke (2); Leon Gebler (9); Sascha Schmidt (1); Jonas Richter (5); Oliver Wendt (1); Peter Brückner (5); Im Tor: Aron Zschaler
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