M3: Der HSV ließ in Halbzeit 2 einiges vermissen

19.​01.​2025

TBSV Neugersdorf 2. - HSV 1923 Pulsnitz 3.     34:25 (18:15) 

 

Enttäuscht saß die Mannschaft nach der Niederlage des haftmittelfreien Spieles in der Kabine. War doch die Vorgabe und das Ziel ein ganz anderes gewesen. 

 

Und dabei sah es zu Beginn der 1. Halbzeit recht gut für den HSV aus. Denn die Pulsnitzer Männer gingen immer wieder in Führung (2:3 / 5:7) und legten erstmals, nach einem Konter über J. Richter, nach 11 Minuten mit 3 Toren vor. Der HSV schien alles unter Kontrolle zu haben. Doch die Hausherren kamen immer besser ins Spiel. Nach deren ersten Führung zum 9:8 und einem Pfostentreffer im Gegenzug, folgte auch sofort die 1. Auszeit der Gäste. Selbst wollte man den Gegner über das Tempo in die Knie zwingen, gleichsowohl musste man Maßnahmen ergreifen, da die Oberländer meist auf aussen abräumten und so zum Torerfolg kamen. Bis in die 23. Minute ging es ausgeglichen weiter (12:12), ehe dann der Gastgeber erstmals mit 2 Toren in Führung ging. Die Trefferquote der HSV-Männer lag bis dahin bei nicht berauschenden 58%, sie versuchten aber dran zu bleiben (15:14). Um so bitterer, dass es dem Gegner 3 Sekunden vor der Pausensirene gelang, die Tordifferenz auf 3 zu erhöhen.

 

Der Start der Pulsnitzer Herren in die zweiten 30 Minuten war suboptimal. 5 Minuten warfen sie kein Tor. Die Oberländer enteilten in dieser Zeit auf 22:15, schon eine kleine Hypothek. Eine Aufholjagd in weiter Ferne, da die Abwehr nicht gut stand und keinen Zugriff hatte. Im Angriff sank die Torquote auf unterirdische 38%, denn bis zur 38. Minute fanden nur 2 Würfe den Weg in die Maschen, da schnelle und somit auch unvorbereitete Abschlüsse gesucht wurden. Überzahlsituationen konnten ebenfalls nicht zur Resultatsverbesserung genutzt werden. Im Gegenteil der Neugersdorfer Torwart wurde berühmt geworfen. Beim 10-Tore-Rückstand nach 40 Minuten angelangt (27:17), konnte diese Differenz wenigstens verwaltet werden, eine effiziente Rückstandverkürzung war nicht in Sicht, da die Abwehr weiterhin inkonsequent agierte und auch den eigenen Torleuten wenig Chancen zum reagieren ließ.

 

Schlussendlich waren auf HSV-Seite alle froh, als es vorbei war. Das Spiel sollte schnellstmöglich abgehakt werden. In Sachen Abwehrabeit sollte die Mannschaft intern nochmal die Köpfe zusammen stecken......

 

Auch mit dem nächsten Gegner aus Zittau haben die Pulsnitzer Männer noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. Gelegenheit diese zu begleichen und zu beweisen, dass sie es besser können, ist am nächsten Samstag beim Heimspiel zur gewohnten Zeit um 17 Uhr. 

(StB) 

 

Für den HSV 1923 Pulsnitz 3. spielten: 

Tobias Kuhnert (7); Oliver Wendt (1); Marco Richter (1); Dennis Bienek (6/2); Paul-Sebastian Bach; Heiko Menzel; Jonas Richter (4); Christopher Hommel (2); Nico Schöne; Kevin Reisner (3); Justus Lieback (1); Im Tor: Nicklas Oswald; Aron Zschaler; Steve Beyer 

 

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